Lohnt sich heute noch eine Photovoltaikanlage

Lohnt sich heute noch eine Photovoltaikanlage

Posted on März 17, 2015 by admin in Finanzen, Klima, Technik

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auch nach Reduzierung der Einspeisevergütung als Geldanlage noch.

Hätten auch Sie auf Ihrem Dach aufgrund der günstigen Dachneigung die Möglichkeit, eine Photovoltaik-Anlage zu nutzen? Dann könnten Sie trotz Reduzierung der Einspeisevergütung mit einer Stromeinspeisung ins öffentliche Netz immer noch Geld mit Sonnenenergie verdienen. Es ist bekannt, dass die Nutzung erneuerbarer Energien immer wichtiger wird und ein Zweig davon ist die Sonnenenergie. Allerdings müssen verschiedene Kostenfaktoren für die Installation einer Photovoltaikanlage als Einnahmequelle bedacht werden.

Für die meisten Interessenten bei uns in Deutschland ist bekannt, dass bei der Photovoltaik-Anlage die Basis das Solarmodul ist. Innerhalb eines solchen Moduls werden vor Inbetriebnahme der Anlage mehrere Solarzellen miteinander elektrisch verschaltet, damit sie zusammen Strom produzieren. Mehrere Solarmodule werden so auf dem Dach zu einer kompletten Photovoltaik-Anlage zusammengeschlossen. Diese Arbeit führt in der Regel ein Fachbetrieb durch. Doch technisch versierte Erwachsene können auch in der Zwischenzeit einen Selbstbausatz mit Rundum-Service von der individuellen Beratung über die Planung und den Verkauf von unterschiedlichsten Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen der neuesten Generation nutzen.
Mit Hilfe der Solarzellen wird Gleichstrom erzeugt. Dieser eignet sich noch nicht, um nun sofort ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden zu können. Deshalb befördert man den Gleichstrom über so genannte Gleichstromleitungen zum Wechselrichter und stellt somit einen weiteren wichtigen Bestandteil einer jeden Solaranlage her. Dort wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt, der dann ins öffentliche Netz eingespeist werden kann und vom Staat nach wie vor bezuschusst wird. Die Abrechnung erfolgt über einen Zähler, der ebenfalls zu den Komponenten der Photovoltaik-Anlage gehört.

Zur Beschreibung der Leistung bzw. der Effizienz einer Photovoltaik-Anlage wird der so genannte Wirkungsgrad herangezogen. Dieser ist von vielen Faktoren abhängig, die bei der Planung für eine solare Dachanlage beachtet werden sollten. Die Dachneigung des Hauses spielt hier ein besonderes Kriterium.

Aufgrund nach wie vor großem Interesse bei uns in Deutschland nach Solarstrom, das auch von der Regierung begrüßt wird, können Förderungen für die Finanzierung (KfW-Bank) beantragt werden. Der Anlagenbetreiber erhält von dem jeweiligen Stromversorger eine so genannte Einspeisevergütung, die momentan für 20 Jahre garantiert wird. Dabei liegt die Einspeisevergütung deutlich höher als die Kosten für den Einkauf des Stroms. Bei stetig steigenden Strompreisen machen sich die Einsparungen schnell positiv bemerkbar.

Bevor Sie sich also für eine rentable Photovoltaik-Anlage auf dem Dach entscheiden, sollten Sie zunächst einmal prüfen lassen, ob der Standort dafür geeignet ist.
Ideale Voraussetzungen für eine Photovoltaik-Anlage sind geneigte Dächer, die nach Süden ausgerichtet sind. Je mehr Sonnenschein auf die Solaranlage fällt, desto höher ist auch der erzeugte Strom, den man aus dieser Anlage gewinnt. Dadurch steigen auch die Einnahmen aus der Einspeisevergütung, sodass sich die eigene Photovoltaik-Anlage deutlich schneller amortisiert, als beispielsweise bei einer kleinen Anlage, auf einem nach Norden gerichteten Dach und zusätzlicher Beschattung durch Bäume und angrenzende Gebäude.

Um die Statik des Hauses muss der Eigentümer sich normalerweise keine Sorgen machen, da die Solarmodule nur maximal 15 Prozent des Gewichtes erreichen, für das ein Dach ausgelegt ist, sodass das Gewicht nicht als Faktor für Photovoltaik-Entscheidungen herangezogen werden muss.

Da besonders Photovoltaik-Anlagenbetreiber über die Einspeisevergütung über einen sehr langen Zeitraum von der staatlichen Förderung profitieren, ist dies natürlich für Anleger sehr interessant.

Der durch die Betreibung einer Photovoltaik-Anlage entstehende Gewinn oder Verlust zählt zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb und ist im Zuge der Einkommensteuererklärung in der Anlage GSE einzutragen und dem Finanzamt mitzuteilen. Der Überschuss ergibt sich durch die Summierung aller Einnahmen und Ausgaben, die im Zusammenhang mit dem Betrieb der Anlage des jeweiligen Wirtschaftsjahres entstanden sind.
Die Einnahmen ergeben sich aus den Zahlungen des Netzbetreibers für den eingespeisten Strom. Die Ausgaben entstehen durch Wartungs-, Instandhaltungs- und Reparaturkosten, Versicherungsgebühren, Zählermiete, Reporting, Kontoführung, eventueller Steuerberatung und ähnlicher Kosten.

Die Betriebskosten setzten sich aus Versicherungsgebühren und Instandhaltungskosten zusammen und gehen jährlich mit ca. 1 % in die Kalkulation ein.
Die Frage, wann sich eine Installation von Solaranlagen besonders anbietet, kann nicht allgemein abgehandelt werden. Allerdings kann bei einer Dachsanierung, Heizungssanierung oder dem Willen zu einer Einsparung von klimaschädlichem Co2-Ausstoß zur Installationsüberlegung nach wie vor geraten werden.